„Now is the time to wake up“

Ein Weckruf aus dem nahen Osten

Auf meinem Facebook-Profil und in den Medien nehme ich in der Flüchtlingsdiskussion zur Zeit 2 Lager wahr:

  • Die einen rufen zu Nächstenliebe, Hilfsbereitschaft und Willkommenskultur auf.
  • Die anderen warnen vor Überfremdung, Islamisierung und antidemokratischen Parallelgesellschaften.

Nicht selten schimpfen die Einen („Rechtspopulisten!“, „Fremdenfeinde!“) auf die Anderen („naive Gutmenschen!“). Der Streit droht, unsere Gesellschaft und ganz Europa zu spalten und zu radikalisieren.

Gernot Elsner bat jüngst auf Facebook, den Brief eines Pastors aus dem Nahen Osten zu teilen und bekannt zu machen. Der Pastor dient jeden Monat tausenden von Flüchtlingen. Das Besondere an dem Brief ist: Er vertritt ganz entschieden beide Positionen! Er sagt: GERADE weil die muslimischen Flüchtlinge eine echte Gefahr für Europa sind, die wir keinesfalls verharmlosen dürfen, müssen wir Christen jetzt aktive Nächstenliebe zeigen! Mit allergrößter Dringlichkeit ruft er uns auf, das zu tun, was auch unsere Kanzlerin gefordert hat: Den Menschen in Liebe begegnen, ihnen als Christen aber auch eine klare Botschaft zu bringen und zu sein.

Nachfolgend eine Übersetzung des Briefs (das englische Original ist unten angehängt), den ich nicht nur für Pastoren sondern für alle Christen Europas für äußerst lehrreich halte. Gib ihn weiter, wenn Du das auch so siehst.

Brief Fluechtlinge englischEin Brief an christliche Leiter in Europa von einem Pastor im nahen Osten

Liebe Pastoren in Europa,

ich grüße Euch in Christus,

wir befinden uns in einem sehr kritischen Zeitabschnitt in Bezug auf die Flüchtlinge, die Eure Länder überfluten. Ihr habt eine goldene Möglichkeit. Ihr könnt sie entweder ergreifen oder verpassen und Europa für immer verlieren.

Die Familien, die an Euren Küsten ankommen, sind zerbrochen, verwundet und bedürftig. Ein warmherziges Willkommen kann ihre Perspektive und ihren Glauben rasch verändern. Sie fliehen von der Tyrannei des Islam und sind verwirrt in Bezug auf ihre Überzeugungen. Sie sind aufgewachsen mit der Überzeugung, zur besten Nation und Religion zu gehören, die je auf Erden geschaffen wurde, und ihr Denken wurde darauf programmiert, dass alle anderen verloren sind. Ihnen wurde nie erlaubt, zu denken oder zu zweifeln. Es sei alles so von Gott gewollt.

Jetzt ist die Zeit, zu handeln. Jetzt ist die Zeit, aufzuwachen mit einer neuen Mission, die dieses Mal mit den richtigen Waffen operiert. Benutzt Gebet, Glauben, Evangelisation, praktische Hilfe und viel Liebe. Muslime sind die Opfer des Islam, sie brauchen jemanden, der ihnen die Augen öffnet und sie befreit. Ihr braucht keine Missionare mehr zu schicken. Sie stehen auf Eurer Türschwelle. Baut Beziehungen mit ihnen, mit einzelnen Familien, nicht in großen Gruppen.

Lasst sie das wahre Gesicht des Christentums sehen. Das Christentum, das Gott im Geist anbetet, nicht das Christentum der Götzen. Das Christentum mit Gott hingegebenen Familien, nicht das Christentum der unmoralischen Werte. Das Christentum der offenbarten Kraft des Heiligen Geistes, nicht das Christentum der lauwarmen Kirchen. Das Christentum des alten erweckten Europas, nicht das Europa des Atheismus. Unser Herr sitzt immer noch auf dem Thron.

Unterschätzt niemals den kleinen Prozentsatz an Menschen, die jetzt in Eure Länder kommen. Sie werden sehr bald die Mehrheit werden. Sie müssen den Islam gar nicht predigen. Sie müssen gar nicht kämpfen. Die meisten Eurer Familien haben 1 Kind und einen Hund. Ihre Familien haben 6 oder 7 Kinder. Es ist eine Strategie. Seid gewarnt, der Feind ist so doppelzüngig. Einer unserer alten arabischen Dichter hat einst geschrieben: „Wenn Ihr die Zähne des Löwen seht, denkt niemals, dass der Löwe lächelt.“

Muslime sind nicht unsere Feinde. Sie sind unsere geliebten menschlichen Brüder mit vielen wunderbaren nahöstlichen Gewohnheiten. Sie sind großzügige Gastgeber, großherzig zu den Armen, und sie sind emotional eng mit ihren Familien und Gemeinschaften verbunden. Beeilt Euch und kümmert Euch um sie, bevor sie den Islam umarmen.

Die Geschichte wird eines Tages bezeugen, dass Gott Euch in seiner Weisheit den Hungrigen geschickt hat, damit Ihr ihm Essen gebt, den Durstigen, damit Ihr ihm zu trinken gebt, den Fremden, um ihn aufzunehmen und den Nackten, um ihn anzuziehen. Wie werdet Ihr reagieren? Einige werden Euch natürlich ausnutzen, aber andere werden sich in Euren Gott verlieben.

Durchbrecht die Sprachbarriere und nutzt hingegebene arabisch sprechende Christen in Euren Ländern. Durchbrecht kulturelle Barrieren und versucht, die Denkweise der Muslime zu verstehen. Durchbrecht die Entfernungsbarrieren und bittet Missionsteams aus der arabischen Welt um Hilfe durch Kurzzeiteinsätze. Ihr habt eine großartige Gelegenheit, ich flehe Euch an, Eure Augen dafür zu öffnen bevor es zu spät ist.

Ein sorgenvoller Pastor im nahen Osten

Hier das englische Original:

Can you please share this letter to Christian leaders in Europe by a pastor in the Middle East

Dear Pastors in Europe,

Greetings in Christ,

We are in a very critical period of time concerning the refugees flooding into your countries. You have a golden opportunity. You either choose it or lose it and lose Europe forever.

Families arriving to your seashores are broken, wounded and needy. A warm welcome may change their perspectives and beliefs in no time. They are fleeing from the tyranny of Islam and are in real struggle about their convictions. They grew up with the mentality of being the best nation and religion ever created upon the earth and are brainwashed that all others are lost. They were never allowed to think or doubt. It all came down from God.

Now is the time to act. Now is the time to wake up with a new crusade carrying the real weapons this time. Use prayer, faith, evangelism, social aid and much love. Moslems are the victims of Islam, they need someone to open their eyes and liberate them. You don’t need to send missionaries anymore. They are at your doorsteps. Build relationships with them, one family at a time not in big groups.

Let them see the real face of Christianity. The Christianity of worshiping God in spirit, not the Christianity of idols. The Christianity of families dedicated to God, not the Christianity of immoral values. The Christianity of the demonstrated power of the Holy Spirit not the Christianity of lukewarm churches. The Christianity of the old revived Europe not the Europe of atheism. Our Lord is still on the throne.

Do not ever underestimate the small percentages coming now to your countries. They will become the majority very soon. They don’t have to preach Islam. They don’t have to fight. Most of your families have one child and a dog. Their families have six or seven children. It is a strategy. Be cautious, the enemy is so devious. One of our old famous Arabic poets once wrote, „if you see the teeth of the lion, do not ever think that the lion is smiling“.

Moslems are not our enemies. They are our beloved brothers in humanity with many wonderful Middle eastern habits. They are generous in hospitality, merciful to the poor, and emotionally tied to their families and communities. Hurry up and take care of them before they embrace Islam.

The history will witness one day that God in His wisdom have sent to you the hungry to give him meat, the thirsty to give him a drink, the stranger to take him in and the naked to clothe him. How will you respond? Some will take advantage of you for sure, but others will fall in love with your God.

Break the language barriers and use dedicated arabic speaking christians in your countries. Break the cultural barriers and try to understand a Moslem’s mind. Break the long distance barriers and ask the help of some outreach teams from the Arab world for short terms. You have a wonderful opportunity, I beg you to open your eyes before it becomes too late.

A burdened Pastor in the Middle East.

Siehe auch:

12 Gedanken zu „„Now is the time to wake up“

  1. Hi Markus, das ist super gut und der Text sollte wirklich verbreitet werden. Wir als Christen sollten uns zusammentun und entspr. handeln.
    Aber, was machst du mit denen, die Terror verbreiten, die stehlen, andere mit dem Tod bedrohen, vergewaltigen und sich nicht in unsere Ordnung eingliedern lassen wollen? Die genau wissen, dass es bei einer strafbaren Handlung keine Konsequenz gibt, dass das nicht mal in die Beurteilung für das Asylverfahren einfliesst?
    M.E. gibt es nur ein Lösung: Steh‘ auf Gemeinde Jesu …….

    • Hallo Margret, der Artikel wendet sich ja nur an Christen und die Kirche Jesu. Die Aufgabe der Kirche ist es, den Flüchtlingen, die da sind, Gottes Herz und Wesen zu spiegeln. Aber eine andere Sache ist, dass unser Staat die Verantwortung hat, den von Dir genannten Problemen realistisch ins Auge zu sehen und den Rechtsverstößen im Land und bei der Zuwanderung mit allen Mitteln eines Rechtsstaats klar entgegenzutreten und Verfassungstreue einzufordern bzw. Verstöße konsequent zu ahnden. Da müssen wir für unsere Politiker beten und sie ermutigen, denn momentan wird ja jeder, der die großen Probleme realistisch benennt, gleich zum Rechtspopulisten gestempelt. Das ist völlig kontraproduktiv und gefährlich.

      • Lieber Markus! Ich finde den Text auch ergreifend. Ich weine. Aber ich bin auch absolut deiner Meinung. Obwohl Moslime doch endlcih, endlich erkennen müssten, in welches Elend sie ihr Irrglaube führt (Nochmal: Gott erschuf den Menschen nach seinem Ebenbild. Menschen!! Nix Männer und Frauen!!) Der Islam, so wie er von Männern interpretiert und von unterdrückten Frauen verherrlicht wird (kotz), ist falsch!!! Wir haben Jesus. Gottes Sohn!!! In einem Punkt bin ich aber total dabei: Wir Menschen, die als Christen in christlichen Ländern geboren wurden, müssen endlich, endlich viel mehr Zeugnis für unseren Glauben, unsere Werte ablegen. Sonst droht uns das, was vor ein paar hundert Jahren in der (ehemals christlichen) Türkei passiert ist. Der einzige Unterschied wird sein, dass es diesmal schneller passieren wird…. Gnade uns Gott und Jesus!

        ist.

  2. „Böse Menschen“ und „Radikale“ gibt es in jedem Land, jeder Nation und ich selbst habe ja auch eine dunklen Anteile.
    Umso wichtiger scheint mir, die hellen Seiten zum Leuchten zu bringen, dazu zählen schon gute, hilfreiche, unterstützende Gedanken. Durch meine ehrenamtliche Arbeit habe ich täglich zu vielen Refugees Kontakt, Muslimen, Christen, Nicht-Religiösen. Sie alle sind Menschen wie ich und ich freue mich an vielen Begegnungen. EJK

  3. danke für die veröffentlichung dieses Briefes – er bestärkt mich weiter meine zeit in die Flüchtlinge zu investieren – und das beste daran: eigentlich kostet es mich nichts, nur einfach die liebe weitergeben die ich selber von Jesus bekomme

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