47 Kirchliche Formen müssen sich dem Wirken des Geistes unterordnen – nicht umgekehrt!

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2. Chronik 5, 13-14: „Und es geschah, als die Trompeter und die Sänger wie ein Mann waren, um eine Stimme hören zu lassen, den HERRN zu loben und zu preisen … da wurde das Haus, das Haus des HERRN, mit einer Wolke erfüllt. Und die Priester konnten wegen der Wolke nicht hinzutreten, um den Dienst zu verrichten.“

Was hat sich Gott nur dabei gedacht, die Priester von ihrem Dienst abzuhalten? Schließlich hatte Gott selbst diese Rituale eingeführt und befohlen! Das kann man doch nicht einfach so ändern, oder?

Wie man sieht: Gott kann eben doch. Gott ist der Herr! Er ist das Haupt der Kirche! Deshalb muss er auch in unseren Gottesdiensten, Veranstaltungen und kirchlichen Strukturen regieren dürfen! Wenn wir uns die Gegenwart Gottes in unseren Gemeinden wünschen müssen wir damit rechnen und dafür bereit sein, dass er die Dinge überraschend anders gestalten will als wir das gewohnt sind. Jeder neue Aufbruch in der Kirchengeschichte hat zuerst immer zu vielen Diskussionen geführt, weil das Neue so überraschend anders war als es die Christen bis dahin gewohnt waren.

Deshalb brauchen wir auch heute eine Offenheit dafür, dass Gott unsere althergebrachten Gewohnheiten und Strukturen durchbrechen darf. Und er muss von uns zumindest im Vorfeld einer Veranstaltung die Möglichkeit bekommen, unsere Liturgie und unsere festgelegten Abläufe umwerfen zu können.jesus-regisseur

Höchste Zeit, dass nicht Traditionen, Gewohnheiten, menschliche Erwartungen oder Kirchenordnungen unsere Gemeinden und Veranstaltungen dominieren sondern Jesus selbst der Regisseur der Kirche wird.