Signs – Zeichen der Zeit

Die Bibel hat klar gemacht, dass absolut niemand wissen kann, wann Jesus wiederkommt. Aber als die Jünger nach Zeichen fragten gab Jesus ihnen doch einige Hinweise über die Zeit vor seiner Wiederkunft. Und es war ihm offenbar wichtig, dass wir die Zeichen der Zeit deuten können. Also schauen wir uns doch einmal an, wie es um die von der Bibel vorhergesagten Ereignisse bestellt ist:

„Ich werde sie aus den Ländern sammeln und in ihr Land zurückbringen.“
(Hes. 34, 13)

Genau wie von der Bibel vorhergesagt wurde der Tempel in Jerusalem völlig zerstört und das Volk Israel über die ganze WeltIsrael Flaggen zerstreut. Dass ein Volk sich 2000 Jahre nach seiner Vertreibung aus aller Welt gegen massivste Widerstände im eigenen Land wieder sammelt hat es in der Weltgeschichte nie gegeben. Nur in Israel geschieht es seit Ende des 19. Jahrhunderts – live vor unseren Augen!

„Ihr werdet aber von Kriegen und Kriegsgerüchten hören.“ (Matth. 24, 6)

EKriegsberichtes gibt unterschiedliche Aussagen darüber, ob Kriege im Vergleich zu früher zugenommen haben oder nicht. In der Vorhersage Jesu geht es aber vor allem darum, dass wir von Kriegen hören werden!* Und in der Tat: Dank der weltweit vernetzten Medien haben wir noch nie so viel und so massiv von Kriegen gehört wie heute!

„Ihr werdet von allen Nationen gehasst werden um meines Namens willen“
(Matth. 24, 9)

Wer hätte zu biblischer Zeit ahnen können, dass sich die kleine Sekte der Christen zum weltweiten Hassobjekt entwickelt? Aber heute gibt es laut Open Doors über 200 Millionen akut verfolgte Christen Ausgrenzungweltweit – so viele wie nie zuvor. Aber auch mitten in Europa nimmt der Hass auf Christen in Kultur und Medien (leider sogar manchmal mit kirchlicher Beteiligung) zu. Erst recht ist für Christen, die in der Heimat von Islamisten vertrieben wurden und jetzt in Flüchtlingsheimen erneut angefeindet werden oder für Islamkonvertiten wie Sabatina James Verfolgung auch mitten in Deutschland schon heute eine knallharte Realität.

„Die Botschaft vom Reich Gottes wird auf der ganzen Welt gepredigt werden, damit alle Völker sie hören, und dann erst wird das Ende kommen.“ (Matth. 24.14)

wahrheit weltweitDass die Worte dieses unbedeutenden Predigers, der kein einziges Wort aufgeschrieben hat, sich über die ganze Welt verbreiten, musste zu biblischen Zeiten nach grenzenloser Selbstüberschätzung klingen. Aber die heutige Realität ist atemberaubend: Schon jetzt gibt es Bibelübersetzungen in etwa der Hälfte der 6.900 Sprachen weltweit, (was 96% der Weltbevölkerung abdeckt). Schon etwa 70 % der Weltbevölkerung hat das Evangelium gehört. Und ganz aktuell: Laut einem renommierten Missionswissenschaftler haben die Krisen im nahen Osten die größte Welle von Muslim-Bekehrungen aller Zeiten ausgelöst!

„Das Herz mancher Juden ist verschlossen, bis die von Gott bestimmte Anzahl von Menschen aus den anderen Völkern zu Christus gefunden hat. Dann wird ganz Israel gerettet werden.“ (Römer 11, 25)

In der Tat haben 2 Jahrtausende lang nur wenige Juden an Jesus als ihren Messias geglaubt. Aber seit kurzem haben viele Juden begonnen, den Messias zu suchen. Das behauptet zumindest der messianische Jude Joel Rosenberg: „Aus Gründen, die ich nicht erklären kann suchen Juden plötzlich nach Antworten für ihre tiefsten und wichtigsten Fragen über Leben und Tod, Gott und Versöhnung und die Ewjudenigkeit, und das in einer Anzahl, die es so noch nie in der Geschichte gab. Eine atemberaubende Zahl liest tatsächlich das Neue Testament, viele von ihnen zum ersten Mal. Sie sehen sich sogar eine neue Serie von Videos an, in denen Juden behaupten, dass sie die Antwort gefunden haben. Laut Rosenberg haben sich 900.000 Menschen die hebräische Version der Videoserie „I MET MESSIAH“ angesehen. Das heißt: Fast jeder 7. der weltweit etwa 7 Millionen hebräischsprachigen Menschen hat sich mit Videos beschäftigt, in denen Juden berichten, wie sie in Jesus den Messias fanden. Was für eine spannende Entwicklung!

„Alle Nationen der Erde werden sich gegen Jerusalem versammeln“
(Sacharja 12, 3)

Diese Ankündigung ist eigentlich absurd. Warum nur sollte sich die ganze Welt ausgerechnet mit diesem kleinen Flecken Erde im nahen Osten befassen? Und doch: Es geschieht! Eine wirklich verblüffende Statistik ist die Übersicht über die Resolutionen der Vereinten Nationen. Obwohl Israel das einzige Land im Nahen Osten ist mit einer gelebten Demokratie, Gleichberechtigung der Frau und freien Medien, befassten sich zwischen 2006 und 2014 57 % (!) aller UN-Resolutionen nicht etwa mit dem IS, Nordkorea, Syrien oder Saudi-Arabien sondern mit – Kritik an Israel! Kein Wunder, dass der israelische UN-Botschafter das als Krieg gegen sein Land empfindet. Die EU hat beschlossen, Waren aus israeliUNOschen Siedlungen zu kennzeichnen, und das auch noch genau zu dem Zeitpunkt, als in Deutschland der Reichsprogromnacht mit ihrem Slogan „Kauf nicht beim Juden“ gedacht wurde. Gegen kein anderes Land der Welt wurde so eine Strafmaßnahme verhängt, obwohl es ja viele besetzte Gebiete gibt. Seit 1979 gehen gehen alljährlich am al-Quds-Tag weltweit Millionen Menschen auf die Straße, um die Vernichtung Israels zu fordern. Selbst auf Wahlveranstaltungen des türkischen Präsidenten Erdogan (also eines Nato-Mitglieds!) erschallt der Ruf„Ihr seid die Generation, die Jerusalem erobern wird!“ Schade, dass Herr Erdogan offenbar nicht Bibel liest. Sonst wüsste er, dass die Schlacht gegen Jerusalem schon längst zum Scheitern verurteilt ist…

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Diese Aufzählung ist keinesfalls vollständig. Aber was ist die Konsequenz aus all dem? Ich schließe daraus vor allem zweierlei:

Wir leben in einer unfassbar spannenden Zeit mit vielen Erschütterungen (das spüren wir gerade besonders in der Flüchtlingskrise) aber auch großartigen Entwicklungen. Für Christen gilt in jedem Fall: Keine Angst! Fürchte Dich nicht! Im Gegenteil! Jesus sagt:

„Wenn diese Dinge zu geschehen beginnen, richtet euch auf und fasst Mut, denn dann ist eure Erlösung nahe.“ (Lukas 21, 28).

*: Die neue Genfer gibt hier als mögliche Übersetzung an: „Ihr werden den Lärm von Kriegen in der Nähe und Berichte von Kriegen in der Ferne hören.“

Weiterführende Artikel:

Siehe auch:

JETZT Öl nachfüllen!

Die 2. Nachricht hinter den Nachrichten

Was würde ich tun, wenn mir ein Islamist das Messer an die Kehle setzt und sagt: Konvertiere oder stirb! Wäre mein Glaube stark genug? Zum Glück ist dieses Szenario für uns Christen in Mitteleuropa anders als bei vielen Mitchristen in Asien und Afrika nur ein abstraktes Gedankenspiel. Können wir uns also zurücklehnen und solche Fragen getrost vergessen?

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So einfach ist es leider nicht. Mobbing und Verachtung von Christen gab es ja leider auch bei uns schon immer. Und die Nachrichten der letzten Monate über die immer frecheren und bedrohlicheren Aktivitäten von Islamisten, die teils gewalttätigen Gegendemonstrationen zu christlich geprägten Kundgebungen, die Angriffe auf christliche Veranstaltungen bis hin zu den Diffamierungen von Christen durch Politiker, Medien und sogar durch Kirchenvertreter zeigen: Auch bei uns kann es bald einen immer höheren Preis kosten, sich zu Jesus und zu seinem Wort zu bekennen.

Bibelleser sollte das eigentlich nicht überraschen. Schließlich hat Jesus vorhergesagt, dass seine Nachfolger weltweit verfolgt werden, genauso auch Paulus. Und gerade in letzter Zeit gab es wieder viele Nachrichten, die die atemberaubende Treffsicherheit biblischer Vorhersagen eindrucksvoll bestätigt haben. Welche Konsequenzen ergeben sich für uns daraus?

Ignorieren und Verdrängen ist sicher die falsche Taktik. Zwar hat Jesus uns aufgefordert, uns keine Sorgen zu machen. Aber das heißt ja nicht, dass wir die Augen vor der Realität verschließen sollen. Ganz im Gegenteil: Wir sind aufgefordert, die Zeichen der Zeit aufmerksam zu beobachten! Jesus hat ausführlich angekündigt, dass es vor seiner Wiederkunft auf der ganzen Welt äußerst turbulent werden wird. Diese Turbulenzen werden plötzlich und unerwartet kommen (also mindestens so plötzlich, wie der IS-Wahnsinn jetzt über den Irak hereingebrochen ist). Und es können ja auch ganz persönliche Schicksalsschläge sein, die unseren Glauben von heute auf morgen hart auf die Probe stellen.

Deshalb hat Jesus uns im Gleichnis von den 10 Brautjungfern mit einem wichtigen Prinzip vertraut gemacht: Wir müssen uns auf diese Schwierigkeiten vorbereiten, BEVOR es ernst wird und nicht erst, wenn es soweit ist! Jogi Löw würde das sofort bestätigen: Die Fitness für eine WM erwirbt man sich VOR dem Turnier, nicht währenddessen. Sonst ist man schnell weg vom Fenster. Wer glaubt, so ein bisschen Christsein würde schon reichen, um bequem leben zu können und trotzdem in den Himmel zu kommen, wird eines Tages feststellen, dass Gottes Party ohne ihn steigt.

ÖllampenDie 2. wichtige Nachricht hinter den Nachrichten heißt deshalb: JETZT ist die Zeit, um Öl nachzufüllen! JETZT ist die Zeit, die Lampe unseres Glaubens neu zu füllen und hell brennen zu lassen. Denn ein lauwarmer Glaube trägt nicht, wenn es stürmisch wird. Praktisch heißt das gemäß den 5 Bausteinen für ein Leben im Vaterhaus: JETZT müssen wir unser geistliches Leben stärken durch gelebte Gemeinschaft mit Gott im Alltag, durch Erneuerung unseres Wesens, durch Gemeinschaft mit anderen Christen, durch das gemeinsame Feiern und Beten in Gottes Gegenwart und durch das aktive Ausleben unserer Gaben und Berufung! Die lange Bank – des Teufels liebstes Möbelstück – ist ein trügerisches Ruhekissen. Gehen wir lieber gleich jetzt neu zu Jesus. Wenn die Bank plötzlich zusammenbricht ist es zu spät.

Außerdem sind die kleinen Tests des Alltags ein wichtiges Trainingsfeld: Stehen wir zu unserem Glauben vor Kollegen und Mitschülern? Stehen wir zu unseren Prinzipien, wenn die Gesellschaft uns zum Lügen und Betrügen drängt? Wenn wir JETZT unseren Glauben neu beleben, uns mit neuer Leidenschaft für Jesus und sein Wort beschenken lassen und dazu treu bleiben in den kleinen Tests, in die Gott uns führt, brauchen wir uns im Hinblick auf die großen Herausforderungen der Zukunft keinerlei Sorgen zu machen. Wir haben einen Herrn, der die Welt überwunden und uns versprochen hat, bei uns zu sein an jedem Tag – ganz egal was kommt. Etwa 100 mal steht in der Bibel: „Fürchte Dich nicht!“ Er schenkt uns die Stärke, die wir aus uns heraus niemals hätten – schon heute.