2026: So wird es ein starkes Jahr für die Kirche

Das kommende Jahr kann ein sehr gutes Jahr für die Kirche Jesu werden. Auf einem starken Fundament können dynamische, kraftvolle, attraktive und ansteckende Gemeinschaften, Gemeinden und Werke wachsen. Wesentlich ist dafür aus meiner Sicht vor allem die Frage: Können wir uns gemeinsam mit Überzeugung zu den folgenden vier biblischen Grundwahrheiten stellen?

1. „Die ganze Schrift ist von Gottes Geist gegeben.“[1] Die Bibel ist Gottes Wort und verlässliche, verbindliche Wahrheit. Punkt.

      2. „Nachdem wir jetzt durch sein Blut gerechtfertigt sind, werden wir durch ihn vor dem kommenden Gotteszorn gerettet.“[2] Christus und sein stellvertretendes Sühneopfer steht unverrückbar im Zentrum von Gottes Rettungsbotschaft. Punkt.

      3. „Nicht durch Macht und nicht durch Kraft, sondern durch meinen Geist.“[3] Wir sind eine betende Kirche, weil wir ohne ihn absolut nichts bewegen können. Punkt.

      4. „Aus diesem Grund verlässt ein Mann seinen Vater und seine Mutter, verbindet sich mit seiner Frau und wird völlig eins mit ihr.“[4] Sex gehört in den Schutzraum einer lebenslangen Eheverbindung von einem Mann und einer Frau. Punkt.

      Ich habe es im letzten Jahr schon so eindrücklich erlebt, deshalb bin ich überzeugt:

      • So viel Vertrauen kann wachsen …
      • So viele Differenzen können wir fröhlich und gelassen aushalten und die Einheit bewahren …
      • So viel Dynamik für Mission, Evangelisation und Gemeindebau kann entstehen …
      • So viel Salz und Licht können wir für unsere Gesellschaft sein …

      … wenn wir uns einfach nur wieder gemeinsam zu diesen vier simplen christlichen Grundwahrheiten bekennen können, die in der ganzen Kirchengeschichte weithin als selbstverständlich galten.

      Lasst uns 2026 gemeinsam alles dafür tun, dass christliche Selbstverständlichkeiten wieder selbstverständlich werden in der Kirche Jesu.


      [1] 2. Timotheus 3, 16

      [2] Römer 5, 9

      [3] Sacharja 4, 6

      [4] 1. Mose 2, 24

      Kommentar verfassen

      Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

      4 Gedanken zu „2026: So wird es ein starkes Jahr für die Kirche“

      1. Lieber Markus,
        für all deine wertvollen Referate, Recherchen, mutmachende und mahnenden Worte, danke ich dir von Herzen.
        Als(Jahrgang 1970)Schwäbin aus Altbulach nun im Frankenland (25 Jahre, verh.) grüße ich dich und deine Frau ganz herzlich. Ich wünsche euch ein gutes neues Jahr, den g’sonda Leib, den Frieda und den Heilgen Geist.
        Segensgrüße
        Renate

      2. Dein 1. Punkt ist zwar absolut richtig, birgt aber in sich viel Konfliktpotenzial.
        Ist das „Lehrverbot“ für Frauen dann heute auch noch relevant?
        Oder sind verantwortliche Leitungsfunktionen in der Gemeinde den Männern vorbehalten?
        Wie lässt sich die Kindertaufe biblisch rechtfertigen?
        Da wird es mit der verbindlichen Wahrheit schon schwierig !?
        Auch der Dauerbrenner „Geistesgaben“ schwelt unter der Decke der Einheitsbestrebungen ungehindert weiter, verlangt wohl nach einer Lösung, die scheint aber nicht in Sicht.
        Also wie bringt man das alles unter einen Hut? Es sieht so aus, dass wir zwischen wichtigen und weniger wichtigen Texten sortieren müssen. Wer macht das und nach welchen Kriterien?
        Halten wir das „fröhlich aus“ ?

      Nach oben scrollen