34 Wo Kirche keine bleibende Frucht bringt muss sie erneuert werden!

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Johannes 15, 2: „Er schneidet jede Rebe ab, die keine Frucht bringt, und beschneidet auch die Reben, die bereits Früchte tragen, damit sie noch mehr Frucht bringen.“
Johannes 15, 5: „Wer in mir bleibt und ich in ihm, wird viel Frucht bringen.“

Jesus hat klargestellt: Wer mit ihm verbunden ist WIRD Frucht bringen. Ganz sicher. Anhaltende Fruchtlosigkeit hingegen macht deutlich, dass eine „einschneidende“ Erneuerung unumgänglich ist.

Das gilt für unser persönliches Christsein genauso für Kreise, Gruppen, Gemeinden und Kirchen: Ihr eindeutiger Auftrag ist es, Frucht zu bringen! Denn Gott ist ein Gott des Lebens! Wo Gott ist, blüht alles auf. Wenn aber auf Dauer keine Frucht entsteht, d.h. wenn jahrelang niemand mehr zum Glauben kommt oder im Glauben wächst sondern das geistliche Leben immer mehr verflacht und alles schrumpft, dann kann ein einfaches „Weiter so“ keine Option sein. Stattdessen haben wir nur 2 Möglichkeiten:

  1. Zurückkehren zur ersten Liebe zu Christus, damit aus der engen Verbindung mit ihm heraus wieder Frucht entsteht.
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  2. Den Kreis, die Gruppe oder den Arbeitszweig sterben lassen statt krampfhaft daran festzuhalten, damit Platz und Raum entsteht für etwas Neues, das aus Gott geboren ist.

Ja, es stimmt: Wir können Wachstum nicht produzieren. Echtes, nachhaltiges Wachstum ist ein Wunder Gottes, das nicht machbar oder verfügbar ist. Aber diese Tatsache darf für uns niemals zur Ausrede werden, wenn Wachstum und Frucht auf Dauer ausbleibt. Nicht Gott ist schuld an Fruchtlosigkeit sondern wir! Sie ist ein klares Signal dafür, dass es höchste Zeit ist für eine grundlegende Erneuerung unserer Beziehung zu Christus und/oder unserer Strukturen.

Höchste Zeit, dass wir uns ehrlich den Tatsache stellen und bereit werden, wo nötig Altes (und vielleicht liebgewonnenes) sterben zu lassen und aus der engen Verbindung mit Christus heraus neue Frucht für Gottes Reich zu bringen.