76 Gottesdienste müssen die Gläubigen zum Dienst zurüsten

These 76

Epheser 4, 12: „Ihre Aufgabe ist es, die Gläubigen für ihren Dienst vorzubereiten und die Gemeinde – den Leib Christi – zu stärken.“

Paulus hat den Gemeindeleitern eine klare Aufgabe gegeben: Sie sollen ihren Job nicht auf Dauer alleine machen. Vielmehr sollen sie alle Gläubigen für den Dienst zurüsten!

Das passt natürlich nicht zu unserer althergebrachten Pfarrerzentrierung. Deshalb ist es an der Zeit, umzukehren. Wir dürfen nicht länger das Missverständnis zementieren, dass Gemeinde mit ein paar wenigen aktiven Vorturnern funktioniert und der Rest nichts tun muss außer Sonntag für Sonntag in seiner Bank zu hocken, die Predigt zu konsumieren und ein paar Münzen in die Opferbüchse zu werfen.

Gottesdienste müssen Folgen haben! Wenn sie Woche für Woche abgespult werden und sich nichts in der Gemeinde bewegt haben sie ihr Ziel verfehlt.  Schöne Treffen mit einem netten Programm, guter Unterhaltung, schönen Gefühlen und einem gewissen Informationswert reichen nicht!

In den ersten Gemeinden wurden die Gottesdienste nicht nur von einem Pastor sondern von vielen verschiedenen Gläubigen gemeinsam gestaltet (1. Korinther 14, 26). Höchste Zeit, dass auch wir der ganzen Gabenvielfalt Raum geben. Und höchste Zeit für Gottesdienste, in denen die Gläubigen konkret herausgefordert und motiviert werden, ihre Berufung zu entdecken und in die Praxis umzusetzen, damit der Leib Christi mit allen seinen Gliedern in Form und Aktion kommt.

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