23 Die Kirche hat den Auftrag, das Gericht für alle Menschen anzukündigen!

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Offenbarung 20, 12: „Ich sah die Toten, die großen und die kleinen, vor Gottes Thron stehen. Und es wurden Bücher aufgeschlagen, darunter auch das Buch des Lebens. Und die Toten wurden nach dem gerichtet, was in den Büchern über sie geschrieben stand, nach dem, was sie getan hatten.“

„Von dort wird er kommen, zu richten die Lebenden und die Toten.“ Bis heute wird dieser Satz aus dem apostolischen Glaubensbekenntnis von jedem Konfirmanden auswendig gelernt. Und doch hört man in der Kirche so wenig von diesem alles entscheidenden Tag der Weltgeschichte.

Dabei sehnt sich doch die ganze Welt nach Gerechtigkeit. Wäre es nicht furchtbar, wenn all die Verbrechen, Grausamkeiten und Ungerechtigkeiten der Welt einfach so sang- und klanglos vergessen würden? Wäre das ein gerechter Gott, wenn er die, die auf Kosten anderer gelebt und gehandelt haben, nicht zur Rechenschaft ziehen würde?

Aber die Bibel ist eindeutig und klar: Der Tag wird kommen, an dem ALLES noch einmal auf den Tisch kommt. Alles Verborgene wird für Alle sichtbar werden. Jesus wird all den Terroristen, Kriegstreibern, Unterdrückern, Ausbeutern, Vergewaltigern, Räubern und Betrügern machtvoll entgegentreten. Im Gericht wird er endlich der heiß ersehnten Gerechtigkeit zum Sieg verhelfen.

Aber auch alle Verfehlungen von uns ganz normalen, scheinbar anständigen Menschen, unsere Heuchelei, unser Egoismus, unsere Gleichgültigkeit, unsere Lügen und Intrigen und unsere Gottvergessenheit werden an diesem Tag zur Sprache kommen. Kein Mensch könnte in diesem Gericht bestehen, weil wir ausnahmslos alle schuldig geworden sind – gäbe es da nicht das Opfer, das Jesus am Kreuz für uns gebracht hat, um unsere Schuld zu bezahlen und die gerechte Strafe an unserer Stelle zu tragen. Aber wenn wir durch Jesu Blut gereinigt wurden, wird unser  Name im Buch des Lebens gefunden werden. Und wir werden zu denen gehören, die er bei sich versammelt, um alle unsere Tränen abzuwischen und ein ewiges Fest mit uns zu feiern.

Die Botschaft vom Gericht ist eine Freudenbotschaft für alle Opfer von Verbrechen und Unterdrückung auf der ganzen Welt. Und sie ist eine Warnung an alle, die meinen, dass ihre Taten keine Konsequenzen hätten, solange man ihnen nicht auf die Schliche kommt oder niemand mächtig genug ist, sie zur Rechenschaft zu ziehen. Und sie ist eine riesengroße Einladung, schon jetzt zu dem großen Anwalt und Fürsprecher zu kommen, der uns mit Gelassenheit und Freude auf diesen Tag vorausblicken lässt: Jesus! Höchste Zeit, dass diese so entscheidend wichtige Botschaft auch in der Kirche wieder zu hören ist.

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